Appel à contribution (Vol. 2, No. 01 de juin 2025)
Pour son numéro libre à paraître en juin 2025, la revue CDL attend des contributions
E-ISSN : 2960-2858 | P-ISSN : 3006-4414
Titre : Die germanische Diplomatie im Dienste der Konfliktlösung: das Beispiel Kaiser Sigismunds während des abendländischen Schismas
Auteur.e.s : Kouakou Daniel KOUAME, .
Kaiser Sigismund versuchte während des Großen Schismas, die Einheit der Kirche wiederherzustellen, indem er eine gezielte germanische Diplomatie verfolgte, die sich auf kirchliche Mechanismen und theologische Prinzipien stützte. Für die Studie wird die diplomatische Korrespondenz mit Hilfe eines theologischen, historischen und analytischen Ansatzes analysiert, um Ereignisse, Akteure und politische Kontexte zu beleuchten. Zunächst werden die Ursachen der Spaltung untersucht, insbesondere die politischen Konflikte und die Rivalität zwischen den konkurrierenden Päpsten. Anschließend wird Sigismunds Ansatz zur Lösung des Konflikts vorgestellt, insbesondere die Organisation des Konzils von Konstanz und die von ihm geführten Verhandlungen. Die Ergebnisse zeigen, dass seine Diplomatie kirchliche und politische Akteure zusammenbrachte und zur Wahl von Martin V. und zum Ende des Schismas führte. Seine Strategie stärkte die kaiserliche Autorität und führte zu dauerhaften diplomatischen Praktiken, die auf Dialog, Verhandlungen und Sicherheitsgarantien beruhten. Der Ansatz, der theologische Dimension und praktische Diplomatie miteinander verband, hatte einen anhaltenden Einfluss auf die deutsche und europäische Diplomatie im 15. Jahrhundert. Diese Analyse eröffnet Perspektiven für Vergleiche mit anderen Versuchen der Wiederherstellung der religiösen Einheit und regt zum Nachdenken über das Erbe mittelalterlicher diplomatischer Praktiken in der modernen Diplomatie an.
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